psychische Selbsthilfe

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Borderline

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Ritzen, brennen, schlagen: Leiden bis zur Selbstverletzung

Menschen mit Borderline-Syndrom leiden unter ihrer Störung – viele von ihnen so sehr, dass sie drastische Mittel nutzen, um die unerträgliche innere Spannung abzubauen. Sie verletzen sich selbst, schneiden ("ritzen") sich zum Beispiel immer wieder mit einem Messer oder einer Rasierklinge in den Unterarm. Oder sie drücken brennende Zigaretten auf ihrer Haut aus, schlagen sich selbst.
Eine solche Selbstverletzung ist eine Art "Notlösung" des Organismus – ein Versuch, das quälende Gefühlschaos unter Kontrolle zu bringen, sich selbst wieder zu spüren. Manchmal ist selbstverletzendes Verhalten aber auch ein versteckter Hilferuf an Freunde und Familie.
Nicht wenige Betroffene gefährden oder schädigen sich zudem auf andere Weise. Sie nehmen Drogen, fahren zu schnell, trinken zu viel Alkohol, praktizieren riskanten Sex oder gefährliche Sportarten. Etliche leiden an weiteren psychischen Störungen wie Essstörungen, Depressionen, Suchterkrankungen oder ADHS.
Manche empfinden ihr Leben mit Borderline-Störung als unerträglich, so dass sie sogar daran denken, sich das Leben zu nehmen. Ohne rechtzeitige Therapie sterben mehr als fünf Prozent der Betroffenen durch Suizid.

Quelle: www.apotheken-umschau.de



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